Ausstellungen

Ausstellungsrückblick 2016

Rückblick

Hinter schwedischen Gardinen.

Eine Ausstellung mit Fotografien aus dem alten Oldenburger Gefängnis von Ingo Kürten und Kursteilnehmern

4. November 2016 – 19. Mai 2017, 1. Etage

Fotos aller Ausstellenden ▪ Bild: Ingo Kürten und Kursteilnehmer

Seit 1857 saßen Häftlinge in dem Gefängnis ein: lost time in mehr als 150 Jahren für die Insassen. Inzwischen lost place, denn seit 2013 ist das unter Denkmalschutz stehende Gefängnis leer.

Der Reiz eines verlassenen und darüber hinaus besonderen Ortes wird in den Fotos der Ausstellung eindrucksvoll präsentiert. Bedrückende Stimmung und knisternde Spannung, aber auch unerwartet poesievolle Eindrücke, spiegeln die Bilder wider. Trotz oftmals starker Reduktion bis hin zum Detail der alten Architektur lassen sich – obwohl menschenleer – Rückschlüsse auf das Leben hinter den Mauern vor der endgültigen Schließung ziehen.

Die Ausstellung zeigt nicht die pure Dokumentation, sondern Aufnahmen, die zum intensiven Betrachten herausfordern. Und bietet die Chance, mehr als nur Gitter, Stacheldraht und enge Zellen zu entdecken.

Die sachliche Darstellung der Gefängnisarchitektur mit ihren zahlreichen Facetten und Geschichten, die darin passierten, warten auf den Dialog.

Die Ausstellenden

  • Jacek Auerbach
  • Jan Backer
  • Katrin Brinschwitz
  • Robert Bruncke
  • Bernadette Diederichs
  • Ferenc J. Dunai
  • Dorothea Kohstall
  • Ingo Kürten
  • Cornelia Rohde
  • Antje Teichmann
  • Berend Willers
  • Silke Wolf

Ausstellungseröffnung

Freitag, 4. November 2016, 18:30 Uhr, VHS-Haus, LzO-Forum.

Einladungskarte als PDF-Datei zum Download.

Begrüßung

Andreas Gögel, Geschäftsführender Vorstand Volkshochschule Oldenburg e. V.

Grußwort

Gerd Koop, Leiter der Justizvollzugsanstalt Oldenburg

Einführung

Ingo Kürten

Die ausstellenden Fotografen sind anwesend.

Beachten Sie bitte, dass auf der Veranstaltung fotografiert wird und diese Bilder in den Medien der VHS Oldenburg veröffentlicht werden.

Wir bitten Sie um Anmeldung zur Ausstellungseröffnung bis zum 31. Oktober 2016 telefonisch oder per E-Mail an Kesslin Pabst, Telefon: 0441 92391-18, E-Mail: pabst@vhs-ol.de.

Rückblick

Träumer – Visionäre – Macher. Oldenburger Porträts

26. Mai 2016 – 16. Mai 2017

Der weiße Stuhl ▪ Bild: cewe studio

Aus Anlass ihres Jubiläums präsentiert die Volkshochschule Oldenburg im Rahmen des Schwerpunktthemas „Ziele erreichen – Zukunft gestalten. 70 Jahre VHS Oldenburg“ diese besondere Ausstellung mit 35 ausdrucksstarken Porträts von Menschen, die auf dem weißen Stuhl Platz nahmen, um ihre Geschichte zu erzählen.

Ziele, Träume und die dahinter steckenden Motivationen sind Themen dieser eigens konzipierten Ausstellung. Nicht nur die Interviews, sondern auch die professionellen Porträtaufnahmen spiegeln die Persönlichkeit und die Lebensgeschichte einer jeden Person wider. Die Motivation, ein Ziel zu erreichen, ergibt sich aus ganz unterschiedlichen Lebenssituationen heraus. Manch Einer hat in ganz jungen Jahren bereits ein klares Ziel vor Augen, bei Anderen führen die Lebensumstände zu gravierenden Veränderungen.

Oldenburger Gesichter, Unternehmer, Sportler, Zuwanderer und Menschen, die sich engagieren, geben uns einen spannenden Einblick in ihr Leben. Ganz nach dem Motto „Leben geht doch ganz anders“ (Zitat: D. Visser alias Paule Witzig).

Ausstellungskatalog

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog, der auf Bestellung in zwei Varianten erhältlich ist:

  • Variante 1: CEWE-Fotobuch Panorama Groß, Hardcover, Fotopapier, plan zu öffnen, 44,95 €
  • Variante 2: CEWE-Fotobuch Panorama Groß, Digitaldruck, 37,95 €

Bitte wenden Sie sich mit Ihren Bestellwünschen an: Melanie Wichering, Telefon: 0441 92391-46, E-Mail: wichering@vhs-ol.de.

Der Film zum Fotoshooting

Das Video Making of „Träumer – Visionäre – Macher. Oldenburger Porträts“ zeigt Impressionen vom Fotoshooting im cewe studio.

Making of „Träumer – Visionäre – Macher. Oldenburger Porträts“ ▪ Video: cewe studio

Porträts

  • Hani Alhay – Erfinder des Kartoffeldöners
  • Martin Böhmen – Pastor der Matthäus-Kirche Hundsmühlen
  • Dietmar Bräuer – Privatier und Pilgerer
  • Rainer Breuer – Bakenhus Biofleisch
  • Stefanie Coors – Veggiemaid und vegan Snackbar
  • Hanke Diers – Milchhof Diers
  • Renato Dirks – 11-facher Ironman
  • Marieta Freymuth – Ehrenamt bei der Bahnhofsmission
  • Andrea Geister-Herbolzheimer – Architektin
  • Elke Haase – Piccoplant
  • Patrick Alexander Hahn – Teilnehmer bei Jugend forscht
  • Rosemarie Holzheuer – Heimatvertriebene im 2. Weltkrieg
  • Linus Horke – Vorstand VfB für alle e. V. – Gegen jede Diskriminierung
  • Hanna Hullmann – Leitung UNICEF Oldenburg
  • Christian Juilfs – Mitarbeiter des Café Kurswechsel
  • Zuher Kassab – Flüchtling aus Damaskus
  • Rainer Kersten – ehemals GSG 9, heute Leiter der KI DO KWON-Akademie
  • Ben Khumalo-Seegelken – Theologe, Flüchtling aus Südafrika, engagiert sich für Integration
  • Lucia Loimayr-Wieland – Kinderhospizdienst der Stiftung Evangelischer Hospizdienst
  • Astrid Manßen – Religionspädagogin und Seelsorgerin
  • Werner Mohrmann – ehemaliger Inhaber des „Zum schwarzen Ross“
  • Erika Oehne – Rollstuhltänzerin und Dozentin
  • Agnes Ostern – Hebamme
  • Schwester Lea – setzt sich gegen AIDS und für Toleranz ein
  • Udo Reimann – Bildhauer, Mahnmal für die Opfer des Nationalsozialismus
  • Heiko Reuter – Hof Reuter
  • Marlene Schlepper – Tänzerin und Schauspielerin
  • Martina van de Gey – Künstlerin, Vorstand Bund Bildender Künstlerinnen und Künstler Oldenburg
  • Brigitte van der Velde – Alphabetisierungsbotschafterin
  • Taale Charlotte von Frieling – Schülerin
  • Cordelia Wach – Stiftung Evangelischer Hospizdienst, begleitet junge Erwachsene mittels Internetportal
  • Jehuda Wältermann – ehemaliger Vorstand der Jüdischen Gemeinde Oldenburg
  • Marius Wirtz – Mitglied im Oldenburger Turnerbund
  • Paule Witzig – Straßenkünstler, Musiker, Geschichtenerzähler
  • Rüdiger Wohlers – Geschäftsführer NABU im Oldenburger Land

Interviewer

Dörte Bührmann, Imme Frahm-Harms, Antje Schmidt-Kunert, Beate Lama, Jan Orbahn, Frauke Sterwerf, Melanie Wichering.

Fotografen

Annika Bünting, Robert Geipel, Paulina Schröder, Jacob Schwalm.

Eine Ausstellung der Volkshochschule Oldenburg e. V. mit freundlicher Unterstützung von CEWE.

Rückblick

Dörte Putensen: Die Ideologie des Fadens
Gertje Kollmann: Zwischentöne

1. September 2016 – 13. Januar 2017

Dörte Putensen: Die Ideologie des Fadens

Dörte Putensen: Städtisches Treiben, 2015, Stoffcollage, Ausschnitt ▪ Bild: Dörte Putensen
Dörte Putensen ▪ Bild: Dörte Putensen

Voran ihrer Gestaltung steht immer die Idee von der Realität des roten Fadens, ob in einer Landschaft, dem Tier oder in menschlichen Abbildungen oder Prozessen. Dabei verläuft nichts geradlinig oder glatt. Viele Umwege oder Irrwege der Maschinennadel fügen sich am Ende in ein kleines Wunderwerk. Die Grundeinstellung für die Künstlerin ist der Zick-Zack-Stich, der immer in Erscheinung tritt auch bei Verarbeitung verschiedener Schichten oder Stoffgruppen. Manchmal scheinen die Werke dreidimensional, ganz leicht, abstrakt mal realistisch wie gemalt zu sein. Dann erzählen sie von etlichen Stunden textiler Feinarbeit.

Gertje Kollmann: Zwischentöne

Gertje Kollmann: Raumszene, 2013, unbearbeitete Fotografie ▪ Bild: Gertje Kollmann
Gertje Kollmann ▪ Bild: Gertje Kollmann

Fotografie ist neben der Malerei ein wichtiger Teil ihrer künstlerischen Arbeit. Mit Bewegungsunschärfe Lichtspuren aufzeichnen, dabei nicht den Augenblick, sondern ein kleines Stückchen Zeit einfangen und das sichtbar machen, was wir sonst nicht sehen. Menschen, Landschaft, Architektur – bei der Betrachtung der Motive eine andere Perspektive einnehmen, einen Ausschnitt wählen, eine Spiegelung bemerken, das sind die Merkmale, die in den fotografischen Arbeiten deutlich werden und feine Spuren und Zwischentöne auf das Bild zeichnen.

Rückblick

Ziele erreichen – Zukunft gestalten. 70 Jahre VHS Oldenburg

6. Februar 2016 – 12. August 2016

Herbstprogramm 1979 – VHS Oldenburg, Hatten + Wardenburg

Die Volkshochschule Oldenburg e. V. wurde nach dem Ende des 2. Weltkrieges im Jahr 1946 mit zahlreichen Auflagen und konkreten Zielevorstellungen wiederzugelassen. Die Volkshochschule sollte ein Ort für den freien Meinungsaustausch ohne Ansehen der Herkunft, eine Stätte für Wissen über eine neue demokratische Gesellschaftsordnung und der Ausganspunkt für neue Lebensperspektiven in Familie und Beruf sein. Unter diesen Maximen hat sich die Volkshochschule Oldenburg immer den wandelnden Herausforderungen gestellt.

Mit dem Schwerpunktthema „Ziele erreichen – Zukunft gestalten“ soll im Jahr 2016 dieser Anspruch hervorgehoben werden und deutlich werden, was mit den Angeboten der Volkshochschule erreicht werden kann. Zu den vielfältigen Aktivitäten in diesem Jahr gehört eine dokumentarische Ausstellung im Foyer und Treppenhaus, die anhand von Bild- und Textmaterial, Presseartikeln und Originalen die Entwicklung der VHS Oldenburg seit 1946 bis heute zu einer der führenden Einrichtungen der Erwachsenenbildung in Niedersachsen veranschaulicht.

Vom Beginn am 4. Februar 1946 mit einer Handvoll an Kursen, die eigens durch die britische Militärregierung genehmigt werden mussten, bis hin zur heutigen Volkshochschule als eine der modernsten Volkshochschulen Deutschlands und der größten Weiterbildungseinrichtung in Oldenburg gibt es viel Bemerkenswertes aber auch Kurioses, das es mit dieser Ausstellung zu entdecken gilt.

Was heute selbstverständlich ist, war damals ein kurioses Novum, wie z. B. die Kochkurse für Männer in den 1960ern. Aber auch umgekehrt betraten die Frauen Neuland etwa auf dem Gebiet der beruflichen Bildung. Über die Jahrzehnte hinweg gilt die Volkshochschule als ein Vorreiter auf dem Weiterbildungsmarkt mit einem einzigartig breiten Angebot für viele Zielgruppen und alle Lebenslagen.

Heute ist die Volkshochschule Oldenburg mit ihren Bildungsangeboten ein Zentrum für Bildung, Begegnung und Kultur. Für die Themenfelder Sprachen, Berufliche Bildung, Mensch und Gesellschaft, Ratgeber und Praxis, Gesundheit, Fitness und Ernährung, Exkursionen, Kunst und Kultur, Schulische Bildung und Junge VHS organisieren 90 Mitarbeiter mit rund 700 Dozenten heute jährlich über 1.800 Veranstaltungen, Lehrgänge und Seminare. Dabei werden auch die sich ändernden Anforderungen an Lernformate und –inhalte berücksichtigt, wie z. B. Webinare, offene Lernwerkstätten und Blended Learning.

Ausstellungseröffnung

Samstag, 6. Februar 2016, 13:00 Uhr, LzO Forum
im Rahmen der Begrüßung zum Tag der offenen Tür mit dem Chor Womany Voices.

Eine Ausstellung der Volkshochschule Oldenburg e. V. mit freundlicher Unterstützung von CEWE-PRINT.

Rückblick

Ingrid Freihold: Menschliches in Tusche
Peer Holthuizen: Gesichtsräume

4. Februar 2016 – 17. Juni 2016

Ingrid Freihold: Menschliches in Tusche

Ingrid Freihold ▪ Bild: Peter Duddek

Ein weißes Blatt, Pinsel, Tusche, Konzentration: Schrift- und Bildzeichen entstehen und legen Gefühle und Gedanken offen auf das Papier. Ingrid Freihold zeichnet mit dynamischen, starken Strichen, feinen Linien, kalligraphischen Bezügen und Farbakzenten – häufig in rot. Sie reduziert den Menschen und Menschliches mit wenigen Strichen auf das Wesentliche. Ihre Themen sind ernst oder philosophisch, handeln vom Da-Sein – allein oder mit anderen in Beziehung – und von der Welt, in der wir leben. Auf den ersten Blick manchmal ein wenig absurd oder skurril. Dabei zeichnet Ingrid Freihold spielerisch, mit scheinbarer Leichtigkeit und macht die Lust am Leben sichtbar, mit viel Humor und einem liebevollen Augenzwinkern.

Peer Holthuizen: Gesichtsräume

Peer Holthuizen ▪ Bild: Peer Holthuizen

Peer Holthuizen beschäftigt sich projektartig und prozessorientiert mit Farbe, Raum und Duktus, d. h. mit Raummalerei. Für sein aktuelles Projekt „Gesichtsräume“ nutzt er digitale Schnittverfahren, die es ihm ermöglichen, Porträts aus Pinselstrichen und Farbflächen zusammenzusetzen. Diese dreidimensionalen Farbräume bieten dem Betrachter ein Raumerleben aus Farbe und Duktus, wobei er bewusst mit der Dekonstruktion der Gesichtswahrnehmung spielt. Für dieses Projekt porträtierte er verschiedenste Personen bei der VHS und im Sozialgericht. Die Ergebnisse sind zeitversetzt in der Volkshochschule und im Elisabeth-Anna-Palais zu sehen.

Ausstellungseröffnung

Donnerstag, 4. Februar 2016, 18:30 Uhr, VHS-Haus, LzO Forum

Einladungskarte als PDF-Datei zum Download.

Begrüßung

Andreas Gögel, Geschäftsführender Vorstand Volkshochschule Oldenburg e. V.

Grußwort

Horst Wilms, Freundeskreis Bildender Künstlerinnen und Künstler in Oldenburg e. V.

Einführung

Melanie Wichering, Kunsthistorikerin (Ausstellung Ingrid Freihold)
Peer Holthuizen, Dipl. Bildende Kunst (Ausstellung Peer Holthuizen)

Die Künstler waren anwesend.

In Kooperation mit der BBK Bezirksgruppe Oldenburg im Bund Bildender Künstlerinnen und Künstler für Niedersachsen e. V.

Diese Ausstellung wird gefördert durch den Freundeskreis Bildende Kunst Oldenburg e. V.