Schwerpunkt

August 2018: Homeland Food Festival

Antje Schmidt-Kunert ▪ Bild: VHS Oldenburg

Heimat: Bleiben. Suchen. Homeland Food Festival

Für der Augustausgabe von „VHS Backstage“ sprach Lena Rakow mit Antje Schmidt-Kunert darüber, was das Kochen mit Heimat zu tun hat.

Lena Rakow: Bitte stelle dich und deine Tätigkeit in der VHS Oldenburg kurz vor.

Antje Schmidt-Kunert: Mein Name ist Antje Schmidt-Kunert und ich bin seit 2010 an der VHS Oldenburg tätig. Hier arbeite ich im Team Marketing und Vertrieb und konzipiere zudem Kurse für den Bereich Ernährung. Eine meiner Hauptaufgaben hier ist das Veranstaltungsmanagement.

L. R.: Vielen Dank. Das klingt sehr spannend und vielseitig. Welche Veranstaltung liegt dir in diesem Herbst denn besonders am Herzen?

A. S.-K.: Ja, das ist es auch! In diesem Semester haben wir uns viele interessante Veranstaltungen rund um das Thema Heimat überlegt. Ein besonderes Highlight wird hier für mich das Homeland Food Festival am 21. September. Dies findet im VHS-Haus an der Karlstraße statt.

L. R.: Und was können sich die Leser darunter vorstellen?

A. S.-K.: Beim Homeland Food Festival kochen verschiedene Personen Gerichte, für die sie schwärmen oder mit denen sie Ihre Heimat verbinden. Jeder ist herzlich eingeladen diese zu probieren und miteinander ins Gespräch zu kommen.

L. R.: Kann Kochen also auch Heimat bedeuten?

A. S.-K.: Ja, davon bin ich überzeugt! Kochen ist Heimat und Heimat ist kochen! Geschmäcker und Gerüche prägen uns unser Leben lang. Erinnerungen an Gerichte der Kindheit oder auch an besondere Zutaten können ein Heimatgefühl auslösen.

L. R.: Was bedeutet denn für dich „Heimat“?

A. S.-K.: „Heimat ist da, wo man sich nicht erklären muss“, sagte Johann Gottfried von Herder. Das trifft es für mich am besten. Ich finde Heimat in meiner Familie und unter meinen Freunden.

L. R.: Zum Schluss bitte ich auch dich, folgenden Satz zu vervollständigen: „Wenn ich an Oldenburg denke, dann …“

A. S.-K.: „ ... denke ich an die schönen verbliebenden Orte in Oldenburg, in der die Natur mit der Architektur noch im Einklang ist.“