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Dezember 2018: Heimat: Bleiben. Suchen. Engagieren?

Heimat: Bleiben. Suchen. Engagieren?

Simon Kramer ▪ Bild: VHS Oldenburg

Ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) an der VHS Oldenburg? Ja genau, das ist bei uns möglich! Aber nicht irgendein FSJ, sondern ein FSJ Kultur. Und dies macht zur Zeit bei uns Simon Kramer. Seit insgesamt drei Jahren wird das Team Marketing und Vertrieb jährlich von einem oder einer FSJler/in unterstützt. Diese Tätigkeit übt seit circa drei Monaten der 19-jährige, gebürtige Oldenburger Simon Kramer bis Ende August nächsten Jahres bei uns aus.

Aber erst einmal mehr zu seiner Person:

Zuvor absolvierte er sein Abitur an der Liebfrauenschule in Oldenburg mit den Leistungsfächern Biologie, Chemie und Englisch. Seine Interessen liegen aber nicht nur im Bereich der Naturwissenschaften, sondern sie sind breit gefächert: Von Musik über Medien und Mediengestaltung bis hin zu Sprachen, Technik und Filmen geht er vielen Interessen nach. Deshalb möchte er dieses Jahr nutzen, um einerseits ins Arbeitsleben zu schnuppern und andererseits um herauszufinden, welches Studium er im kommenden Wintersemester aufnehmen möchte.

Was sind die Aufgaben eines FSJlers an der VHS Oldenburg?

Die Frage, warum Simon Kramer sein FSJ Kultur an der VHS Oldenburg machen wollte, kann er schnell beantworten: „Das breite Aufgabenspektrum und insbesondere die Mitarbeit im Bereich Social Media und Mediendesign haben mich sofort sehr angesprochen.“ Und diese Aufgaben kann er hier auch tagtäglich ausführen, denn zu seinen Routineaufgaben gehören beispielsweise das Erstellen des hausinternen Pressespiegels oder das Vorbereiten von Meetings. Darüber hinaus unterstützt er das Team Marketing und Vertrieb im Bereich Homepage und Social Media, z. B. indem er Beiträge für Facebook verfasst. Und auch im Veranstaltungsmanagement hilft er mit, macht Fotos oder Videos und bearbeitet und schneidet diese.

Und was denkt Simon Kramer über Oldenburg und über den Begriff Heimat?

Wenn Simon Kramer an Oldenburg denkt, dann hat er viele Assoziationen. Zum einen verbindet er mit Oldenburg Fahrräder, zum anderen aber auch einen sicheren Ort, eine Stadt, die er in- und auswendig kennt und die seinen Bewohnern viele Chancen und Möglichkeiten bietet. Von dem Begriff Heimat hat er hingegen eine feste Vorstellung: Heimat ist für ihn immer dort, wo er wohnt, wo er sich auskennt und wo er weiß, dass es dort Personen gibt, die für ihn da sind. Dies kann auch nur temporär sein – wie zu der Zeit als er in den USA ein Austauschjahr verbracht hat. Denn durch die Umstände dort hat er sich schnell wohl gefühlt und sagt von sich selbst, dass die USA seine zweite Heimat sind.