Aktuelles

Wege zur Chancengleichheit: Europaministerin Birgit Honé gratuliert Jugendhilfeprojekten LUPO und PACE

Europaministerin Birgit Honé feierte mit VHS-Verantwortlichen und Partnern aus dem Landkreis Oldenburg ▪ Bild: Eiko Braatz / VHS Oldenburg

Die Verschiebung der Feier zum 10-jährigen Bestehen der Jugendwerkstatt LUPO (Lernen, Unterstützung, Praxis, Orientierung) um ein Jahr brachte es mit sich, dass die Außenstellen der VHS Oldenburg an ihrem Standort in Kirchhatten am 15. Juni gleich einen weiteren Geburtstag feiern können: Das Projekt PACE (Pro-Aktiv-Center) besteht nunmehr auch schon seit fünf Jahren.

So freute sich die VHS – vertreten durch Franz-Josef Sickelmann als Vorsitzender des Fördervereins der Volkshochschule Oldenburg – aus diesen Anlässen die niedersächsische Ministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten und Regionale Entwicklung, Birgit Honé, als Festrednerin in der VHS-WissensWerkstatt in Kirchhatten begrüßen zu können.

Für die Gemeinden Hatten und Wardenburg sprachen die Bürgermeister Dr. Christian Pundt und Christoph Reents die Grußworte. Der Leiter des Jugendamts des Landkreises Oldenburg, Martin Ahlrichs, überbrachte die Grüße des Landrats Carsten Harings.

Ministerin Honé informierte sich in einem anschließenden Rundgang ausführlich über die Arbeit der Projekte. Besonders interessierte sie die Vernetzung mit Partnern vor Ort für Arbeitspraktika in den Werkbereichen Holz-, Metall- und Friseurhandwerk.

Vernetzt mit allen Kommunen und in enger Zusammenarbeit mit den Schulen, dem Jobcenter und dem Jugendamt des Landkreises sowie anderen Beratungsstellen haben sich LUPO und PACE mit den weiteren Projekten JustiQ (Jugend stärken im Quartier) und LUPO_SiJu (Schulpflichterfüllung) als JugendprojektWerkstatt zu einer Einrichtung entwickelt, die ein umfassendes Unterstützungsspektrum der Jugendhilfe unter einem Dach anbieten kann – eine räumliche Nähe, die niedersachsenweit einmalig ist, wie Franz-Josef Sickelmann in seiner Begrüßung betonte.

Hier könnten die anderen Jugendwerkstatteinrichtungen im Land von Kirchhatten lernen, meinte Ministerin Birgit Honé in ihre Rede und wies auf die Rechte eines jeden Menschen auf Entwicklung hin: "Arbeit schafft Strukturen, Arbeit ist die Voraussetzung für ein selbstbestimmtes Leben und die Teilhabe an Weltgestaltung".

Bienenhonig aus der VHS WissensWerkstatt für Ministerin Birgit Honé ▪ Bild: Eiko Braatz / VHS Oldenburg
Die stete Erweiterung der JugendprojektWerkstatt belege, dass diese Einrichtung ein pädagogisches Erfolgsmodell sei. Deshalb freute es die Ministerin besonders, dass im Mai eine Finanzierungszusage aus den Mitteln des Europäischen Sozialfonds für die Jugendwerkstattprogramme sowie die PACE-Projekte bis 2027 gemacht werden konnte – als niedersächsische Europaministerin hatte sie in persönlichen Gesprächen beim zuständigen EU-Kommissar erfolgreich Überzeugungsarbeit geleistet.
Als besonderen Gruß überreichte ihr VHS-Mitarbeiter Sascha Akkermann ein Glas vom Honig der LUPO-Bienen, deren Völker er zusammen mit den LUPO-Teilnehmenden als Imker am Standort Kirchhatten betreut.

Willkommen zurück an der VHS: Unsere Sommerkursstarts

Ein junger Mann hebt die Sonnenbrille von den Augen. er guckt erstaunt.
Willkommen zurück zu unseren Sommerkursen! ▪ Bild: © Krakenimages – stock.adobe.com

Willkommen zurück! Wir freuen uns, Sie wieder in der VHS begrüßen zu dürfen. Viele neue Kursstarts warten auf Sie.

Auf unserer Seite Sommerkurse haben wir eine Auswahl für Sie zusammengestellt. Zahlreiche weitere Kurse finden Sie auf den Seiten unseres Kursprogramms.

Schwerpunkt #17 Ziele – Kommende Veranstaltungen

vhs.wissen live ▪ Bild: VHS Erding/ VHS SüdOst

Grundlagen und Flexibilisierung des Energiesystems

Der stetig steigende Anteil von erneuerbar erzeugtem Strom fordert eine höhere Flexibilisierung des Energiesystems. Die Stromnetze müssen sowohl an eine dezentrale Stromerzeugung als auch an ein sich änderndes Verbraucherverhalten angepasst werden. Wie funktionieren Stromversorgungssysteme? Welche Rolle spielen dabei die Digitalisierung und eine intelligente Steuerung von großen Lasten? Welche Vorteile bietet die Nutzung von Speichertechnologien? Um diese Frage geht es am 15. Juni um 18:30 Uhr im Seminar Grundlagen und Flexibilisierung des Energiesystems- Die Veranstaltung ist eine Kooperation mit dem Bürgerdialog Stromnetz.

Was beibt von Karl Marx?

Mit dem Fall des Eisernen Vorhangs wurde auch das Werk von Karl Marx aus der engen Schablone des „Marxismus-Leninismus“ gelöst und steht seitdem wieder offener zur Diskussion. Allerdings gelangt diese meist nur zu ökonomischen Krisenzeiten oder zu Jubiläen in die breitere Öffentlichkeit. In dem Online-Gespräch Was bleibt von Karl Marx? zwischen den Kurt Bayertz und Dietmar Dath am 18. Juni um 19:30 Uhr soll unabhängig von derart äußerlichen Anlässen die Philosophie und Gesellschaftstheorie von Karl Marx Gegenstand sein. Lässt sich mit seiner kritischen Theorie der kapitalistischen Produktionsweise auch die Wirtschaft im 21. Jahrhundert noch treffend beschreiben?

Singen: Nachhaltig in die Welt schauen

„Seid willkommen, sehr willkommen hier in unsrem schönen Land. Ihr sollt Freunde sein fürs Leben, das haben wir erkannt. Für uns seid ihr, das ist sicher, vorbildhaft im Umweltschutz, Disteln, Binsen nichts bleibt stehen, gründlich macht ihr Frühjahrsputz.“ Ein Auszug aus dem Wasserbüffelsong, als Vorgeschmack auf einen Singnachmittag mit dem Schwerpunkt: Nachhaltig in die Welt schauen. Die bekannte Sandhattener Volksliedersängerin Sybille Gimon lädt am 18. Juni um 15:00 Uhr zum gemeinsamen und entspannten Singen bei Kaffee und selbstgebackenem Kuchen in das Deutsche Haus in Kirchhatten ein.

Talkrunde zum Thema Wasserstoff

Eine Sammlung von Statements und Ideen aus der Talkrunde. Auswahl: Kraftstoff aus Windkraftanlagen könnte zu Wasserstofftankstellen nach Oldenburg weitergeleitet werden. Wir brauchen mehr Wasserstofftankstellen in Oldenburg. Wärmekonzepte in bestehenden Bauten sind eine Herausforderung.
Ergebnis der Talkrunde Wasserstoff ▪ Bild: Tanja Föhr

Unter dem Motto „Unsere Zukunft oder heiße Luft?“ diskutierten am 15. Juni 2021 in Kooperation mit der Wirtschaftsförderung Oldenburg Dr. Dr. Magnus Buhlert (Nds. Ministerium für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz), Roland Hentschel (Wirtschaftsförderung Oldenburg), Ingrid Klinge (Senior Consultants New Energy Coalitition, Groningen), Dr. Geert Tjarks (EWE Gasspeicher GmbH) unter der Moderation von Tanja Föhr.

Die Komplexität des Themas wird deutlich anhand der nebenstehenden Ergebniszeichnung von Tanja Föhr (Zum Vergrößern bitte anklicken). Um das Ziel, CO2-neutral zu erreichen, wird die Stadt Oldenburg weiterhin engagiert an der Umsetzung ihrer Pilotprojekte arbeiten. Die Veranstaltung wurde live aus dem Studio des Lokalsenders Oldenburg Eins übertragen.

Aufzeichnung

Die Aufzeichnung der Veranstaltung könenn Sie auf dem YouTube-Kanal von Oldenburg Eins sehen:

Video auf YouTube ansehen.

Mitgliederversammlung des neuen Fördervereins

Das Bild zeigt das Logo der VHS Oldenburg.
VHS Oldenburg

Am 8. Juni 2021 kamen die Mitglieder und der Vorstand des Fördervereins Volkshochschule Oldenburg e. V. in der Oldenburger Jugendherberge zu ihrer ersten Mitgliederversammlung seit der Umfirmierung der Volkshochschule in die VHS Oldenburg gGmbH zusammen.

Der Vorstand des Vereins setzt sich aus dem früheren Aufsichtsrat zusammen und war schon zuvor aufgrund der Beschränkungen durch die Corona-Pandemie per Mitgliederbefragung gewählt worden: Franz-Josef Sickelmann (Vorsitzender), Silke Meyn (stellv. Vorsitzende), Udo Unger (stellv. Vorsitzender) sowie Harald Lesch und Dr. Christian Pundt. Als Kassenprüfer wurden gestern gewählt: Josef H. Schewe und Wolfgang Hockmann (stellv.).

Neben der Feststellung des Jahresabschlusses 2020 und dem Bericht zur aktuellen Lage der VHS Oldenburg gGmbH war ein bedeutender Tagesordnungspunkt die Beteiligung der Stadt Oldenburg an der VHS Oldenburg gGmbH (hierzu berichtete u. a. die Nordwest-Zeitung am 27. Mai). Ursprünglich sollte in dieser Mitgliederversammlung über die Beteiligung der Stadt Oldenburg entschieden werden. Dieser Antrag wurde vom Vorstand zurückgezogen. Hintergrund sind wesentliche steuer- und gesellschaftsrechtliche Fragestellungen, die bis zur Mitgliederversammlung nicht abschließend geklärt werden konnten. Jedoch hat die Mitgliederversammlung nach intensiver Diskussion dem Vereinsvorstand per Beschluss mit deutlicher Mehrheit das Mandat erteilt, Verhandlungen mit der Stadt Oldenburg über eine Beteiligung aufzunehmen und ein abstimmungsfähiges Ergebnis der Mitgliederversammlung erneut zur Beschlussfassung vorzulegen.

Café Kurswechsel wieder geöffnet

Café Kurswechsel

Das Café Kurswechsel ist wieder geöffnet – zunächst mit eingeschränkten Öffnungszeiten:

Montag, 14. bis Freitag, 18. Juni: 8:00 bis 18:00 Uhr

Die Speisekarte finden Sie auf der Website des Café Kurswechsel.

100 + 1 Jahre VHS Oldenburg mit Bundespräsident a. D. Joachim Gauck

Franz-Josef Sickelmann (li.) und Andreas Gögel (2. v. li.) mit den Ehrengästen im Oldenburgischen Staatstheater, in der Bildmitte Joachim Gauck. ▪ Bild: Markus Hibbeler

„Was hier im Frühjahr 1920 begann, ist heute genauso wichtig wie notwendig: Damals wie heute ist Bildung der Schlüssel für ein selbstbestimmtes Leben, die Chance auf Teilhabe und Wahrung der Demokratie in unserem Land.“

Mit diesen Worten fasste Bundespräsident a. D. Joachim Gauck den Stellenwert der Volkshochschule in seiner Rede anlässlich der Festveranstaltung der VHS Oldenburg zusammen. Erstmalig war Joachim Gauck beim 100-jährigen Jubiläum einer Volkshochschule zu Gast. Unter dem Titel „100 + 1 Jahre Volkshochschule Oldenburg“ hatte die größte Erwachsenenbildungseinrichtung Oldenburgs am 3. Juni in das Große Haus des Oldenburgischen Staatstheaters eingeladen, nachdem das ursprünglich für den April 2020 geplante Fest aufgrund der Corona-Pandemie verschoben werden musste. Andreas Gögel, Geschäftsführer der VHS, und Franz-Josef Sickelmann, Vorsitzender des Fördervereins Volkshochschule Oldenburg e. V., freuten sich, neben Joachim Gauck als weitere Ehrengäste Jürgen Krogmann, Oberbürgermeister der Stadt Oldenburg, Björn Thümler, Minister für Wissenschaft und Kultur in Niedersachsen sowie Petra Emmerich-Kopatsch (MdL), Vorstandsvorsitzende des Landesverbandes der Niedersächsischen Volkshochschulen und Vizepräsidentin des Niedersächsischen Landtages empfangen zu dürfen.

Lesen Sie die ausführliche Meldung auf unserer Seite „Bildung als Schlüssel für die Wahrung der Demokratie“ – 100 + 1 Jahre VHS mit Bundespräsident a. D. Joachim Gauck.

Die gesamte Rede des ehemaligen Bundespräsidenten können Sie auf der Website des Bundespräsidenten a. D. Joachim Gauck nachlesen.

Die Aufzeichnung der Veranstaltung sehen Sie auf dem YouTube-Kanal von Oldenburg Eins.

Neuer Werkhof für Oldenburger Jugendwerkstatt

LzO unterstützt neuen Werkhof. V. L.: Andreas Gögel, Doris Jagusch-Kok, Frank Lammerding, Julia Rüscher, Dagmar Sachse, Tanja Meiser, Anne Bohlen ▪ Bild: VHS Oldenburg

Von Corona-Stillstand kann in der Oldenburger Jugendwerkstatt (OJW) keine Rede sein: Am Standort Pophankenweg, einer der größten Oldenburger Jugendberufshilfe-Einrichtungen, wurde seit Sommer letzten Jahres gegraben, gezimmert und gebaut. Das Ergebnis: Ein neuer Werkhof zusätzlich zum Hauptgebäude mit seinen Werkhallen für Zimmerei und Tischlerei sowie ein 200 qm großer Folientunnel als Gewächshaus.

Unter der Regie des EGH der Stadt Oldenburg – Eigenbetrieb Gebäudewirtschaft und Hochbau – wurde die Planung mit vereinten Kräften durch Fachfirmen und Eigenleistung durch die Werkpädagog*innen und Teilnehmer*innen der Jugendwerkstatt erfolgreich umgesetzt. Das Projekt wurde im Wesentlichen durch die Stadt Oldenburg finanziert. Der Folientunnel konnte mit Unterstützung der Regionalen Stiftung der LzO angeschafft werden. So entstand bis Ende März in etwa acht Monaten als Ersatz für die Remisen an der Industriestraße ein Werkhof, der zeitgemäße Arbeitsbedingungen für die Arbeitsbereiche Grundstücks- und Gebäudeservice sowie Farbtechnik bietet.

„Es schließt sich ein Kreis. Nachdem die Oldenburger Jugendwerkstatt am Pophankenweg eine langfristige Standortperspektive bekommen hat, können mit dem Werkhof jetzt alle bauorientierten Arbeitsbereiche an einem Standort arbeiten“, sagt Andreas Gögel, Geschäftsführer der VHS Oldenburg. Die LzO Stiftung hat mit 7.500 € die Hälfte der Anschaffungskosten des Folientunnels übernommen, die Stadt Oldenburg hat die Erstellung des Werkstattgebäudes und die Erdarbeiten finanziert. Tanja Meiser, pädagogische Leiterin der OJW freut sich über die gute Zusammenarbeit aller Beteiligten: „Die kurzen Wege zu den Mitarbeiter*innen der Stadt Oldenburg, aber auch zu den Fachfirmen hat unser Team sehr zu schätzen gewusst“.

Im Rahmen der berufspraktischen Qualifizierung führt die OJW Arbeitsprojekte in Zusammenarbeit mit kommunalen und gemeinnützigen Partnern durch – wie z. B. jüngst die Stadtgärten in der Oldenburger Innenstadt. Viele der Pflanzen, die derzeit die Fußgängerzone verschönern, wurden im neuen Gewächshaus am Pophankenweg vorgezogen und kultiviert.

In der OJW arbeiten 22 Sozial- und Werkpädagog*innen, die über 90 junge Menschen im Alter von bis zu 27 Jahren betreuen und qualifizieren. Im Jahr 2020 betrug das Finanzvolumen 1,3 Mio. Euro. Von diesem Budget trägt das Jobcenter Oldenburg 53%, die NBank zusammen mit dem Europäischen Sozialfonds 30% und die Stadt Oldenburg 14% zzgl. sonstiger Einnahmen, z. B. Spenden.

Aktuelle Corona-Information

Das Bild zeigt das Logo der VHS Oldenburg.

Stand: 9. Juni

Seit dem 17. Mai kehren wir schrittweise in den Präsenzbetrieb zurück, und wir freuen uns über die große Resonanz auf unsere Kursangebote. Über den Sommer bieten wir mehr als 400 Kurse an.

Am 31. Mai ist die neue Landesverordnung zur Eindämmung der Corona-Pandemie in Kraft getreten. Die Verordnung sieht weitere Lockerungen vor, die jedoch an die regionalen Inzidenzwerte gekoppelt sind. Neu ist, dass die Testpflicht von der Inzidenz abhängig ist. Unterhalb einer Inzidenz von 35 entfällt die Testpflicht, wenn dieser Wert durch die Kommune festgestellt wird. So kann es künftig sein, dass kurzfristig eine Testpflicht wieder eingeführt wird oder für die Stadt Oldenburg und die Gemeinden Hatten und Wardenburg unterschiedliche Regelungen gelten.

Da eine Testung anerkanntermaßen sinnvoll ist, bitten wir Sie, auch bei einer Inzidenz von unter 35 weiterhin freiwillig an Schnelltests teilzunehmen. Wir sehen dies als Beitrag zum allgemeinen Gesundheitsschutz, und es fördert den Infektionsschutz in Ihrer Lerngruppe. Unsere Kontrollpflicht setzt erst wieder ab einer Inzidenz von 35 ein. Trotzdem hoffen wir, dass eine freiwillige Selbstverpflichtung zum Test im Rahmen unserer gemeinsamen Verantwortung zur Bewältigung der Pandemie auf Akzeptanz stößt. Das VHS-Team wird sich weiterhin mindestens zweimal pro Woche testen lassen.

Unsere ausführlichen Hygienevorschriften stehen hier zur Verfügung:

Zur Seite mit unseren ausführlichen Hygieneregeln.

Aktuelle Informationen zu unseren Jugendprojekten finden Sie auf der Seite „Projekte“.