Aktuelles

Mitsingkonzert – Highlights unseres Schwerpunktes

Insina Lüschen und Annie Heger ▪ Bild: privat

Nicht nur diejenigen unter Ihnen, die sich bei der Hitze bereits in die nächste Jahreszeit wünschen, sollten sich dieses Datum rot im Kalender markieren: Ab dem 1. Juli finden Sie unser neues Programm Herbst/Winter 2019/20 zum Stöbern und Anmelden online.

Jetzt schon da: Das volle Programm unseres diesjährigen Schwerpunktthemas „Europa: Bewegen. Erleben.“! Mit dabei sind u. a. Annie Heger und Insina Lüschen. Die zwei „Deichgranaten“ kehren am 28. September für ein Mitsingkonzert in unser Haus zurück. Wi freit us! Anmeldung sind bereits möglich.

„Wasser – Farbe – Licht.“ schmückt die VHS Oldenburg

Andreas Gögel (Geschäftsführender Vorstand und Melanie Wichering (Bildungsmanagement Kunst und Kultur) mit Susanne Krause und den Ausstellenden. ▪ Bild: VHS Oldenburg

Am Freitag, 24. Mai, wurde unsere neue Ausstellung „Wasser – Farbe – Licht.“ eröffnet. Andreas Gögel, Geschäftsführender Vorstand der VHS, freute sich, rund 120 Gäste begrüßen zu dürfen. Sie alle waren gekommen, um sich die Aquarellmalerei der Künstlerin Susanne Krause und der Teilnehmenden ihrer VHS-Kurse anzusehen. Die Künstlerin selbst führte das Publikum in die Werke der Ausstellung ein, für die vorwiegend Landschaften, Blumen und Stillleben als Motive dienten. Im Anschluss konnten die Gäste auf ihrem Gang durch die Ausstellung u. a. auch bekannte Oldenburger Bauwerke wie den Wasserturm entdecken, die mit der Leichtigkeit der spontanen Farbverläufe im Aquarell interpretiert wurden.

„Wasser – Farbe – Licht.“ ist noch bis zum 29. November auf der 3. Etage des VHS-Hauses zu sehen.

Alles international: Lernen und Arbeiten in Europa

Gerhard Snitjer mit seinen Gästen (v. l. n. r.): M. Baudelet, F. Blum, S. Kehrholff und N. Hardwick ▪ Bild: VHS Oldenburg

Der deutsch-französische Freundschaftsvertrag von 1963 ist ein funktionierendes Beispiel: Austausch und Begegnung junger Menschen bergen Chancen für die Menschen und Kultur des je anderen Landes. Viel später entstand mit dem Erasmus-Programm ein Fördermodell für's Studieren und Arbeiten in der gesamten EU. Welche individuellen und gesellschaftlichen Chancen in den internationalen Verbindungen stecken, war Thema der aktuellen Ausgabe unserer Gesprächsrunde Oldenburg 360°. Moderator Gerhard Snitjer sprach dafür mit Magali Baudelet, Bildungsmanagement Sprachen an der VHS Oldenburg, Felicia Blum, Schülerin an der Graf-Anton-Günther-Schule, Nils Hardwick, Europäisches Jugendinformations-Netzwerk eurodesk und Silke Kehrholff, Fachbereichsleiterin für internationale Beziehungen an der BBS Wechloy.

Oldenburg 360° zum Thema Lernen und Arbeiten in Europa sehen Sie in der Mediathek von Oldenburg Eins.

Parteien standen zur Europawahl Rede und Antwort

Die Gäste des Podiums (v. l. n. r.): Dr. S. Gehrold, T. Althaus, S. Steffgen, K. Büschen und V. von Cramon mit Organisatorin Derya Yildirim (Verein P.L.U.S.) ▪ Bild: VHS Oldenburg

Am 26. Mai finden in Deutschland die Wahlen zum Europäischen Parlament statt. Vorab hatten wir gemeinsam mit dem Verein P.L.U.S. (Politik. Leben. Umwelt. Sicherheit.) am Dienstag, 14. Mai zu einer Podiumsdiskussion eingeladen. Vertreterinnen und Vertreter verschiedener Parteien gaben Auskunft über ihre Haltung und Ideen zur EU im Hotel Meiners in Hatterwüsting.

Für eine kontroverse Diskussion sorgte vor allem das Thema Migration. Dr. Stefan Gehrold (CDU) sieht die USA und Kanada als positive Beispiele einer Multikulturalität. Damit dies auch in Europa gelingen kann, müsse der Grenzschutz verstärkt, das Dublin-Abkommen umgesetzt und müssten Fluchtursachen behoben werden. Kerstin Büschen (FDP) schließt sich in Sachen Grenzschutz an und sieht einen wesentlichen Auftrag darin, die Grenzschutzbehörde Frontex auszubauen. Susanne Steffgen (DIE LINKE) sieht den Fokus auf der Beseitigung von Flüchtlingsgründen und nennt hier vor allem den Stopp für die Ausbeutung von Rohstoffen und von Waffenexporten. Als Vetreter der AfD fordert Thorsten Althaus im Sinne eines „Europa der Vaterländer“ die Nationalstaatsgrenzen zu schützen und „keine Millionen von Wirtschaftsflüchtlingen“ aufzunehmen. Viola von Cramon (Bündnis90 / DIE GRÜNEN) erinnert daran, dass nach der Genfer Konvention alle Asylsuchenden aufgenommen werden müssen. Die Steuerung der legalen Zugangswege sei dafür zwingend notwendig. Auch abseits der Migrationspolitik zeigten die Fragen des Publikums zu Themen wie Landwirtschaft, Klimawandel, Wirtschaftspolitik und Uploadfiltern einen vielfältigen Gesprächsbedarf.