Aktuelles

Die VHS freut sich mit Oldenburger Partnern

V. l.: Andreas Gögel, Mareike Hänsch, Stefanie Kerbstadt, Wilke Dononelli, Dr. Andreas Blomenkamp (UGO) ▪ Bild: VHS Oldenburg

Am Donnerstag, 14. September, begrüßte Andreas Gögel (Geschäftsführender Vorstand der VHS Oldenburg) die Universitätsgesellschaft Oldenburg (UGO) in der VHS. In ihrem zweiten Forum stellte die UGO Mareike Hänsch, Stefanie Kerbstadt, Wilke Dononelli und Klara Johanna Winkler (nicht im Bild) als diesjährige Stipendiaten ihres Kongressstipendien-Programmes vor. Mit diesem Stipendium unterstützt die UGO jährlich vier Doktorandinnen und Doktoranden bei der aktiven Teilnahme an für ihr Fachgebiet bedeutenden internationalen Tagungen.

Andreas Gögel (2. v. l.), Lars Behrens (r.) und Teilnehmer der Oldenburger Jugendwerkstatt überreichen Dr. Christian Friege (2. v. r. ,CEWE) den Strandkorb ▪ Bild: VHS Oldenburg

Ein Stadtkorb lädt am neuen Bürogebäude der Cewe Stiftung & Co. KGaA zum Verweilen in der Mittagspause ein. Gebaut haben ihn die Teilnehmer der Oldenburger Jugendwerkstatt (OJW) und ihr Anleiter Lars Behrens. Zur Gebäuderöffnung am Freitag, 15. September freuten sie sich, ihn gemeinsam mit Andreas Gögel dem Vostandsvorsitzenden der Cewe Stiftung & Co. KGaA, Dr. Christian Friege, überreichen zu dürfen.

Große Freude über das Präsent: Andreas Gögel und Martina van de Gey ▪ Bild: VHS Oldenburg

Mit ihrer Doppelausstellung „Taufrisch“ im Stadtmuseum und „Doppelpack“ in der BBK-Galerie feiern die Mitglieder des Bund Bildender Künstlerinnen und Künstler Oldenburg ihr 70jähriges Bestehen. Inmitten der fröhlichen und entspannten Feier am Sonntag, 17. September übermittelte Andreas Gögel die besten Wünsche für die weiteren Entwicklungen des künstlerischen Schaffens in der Region. BBK-Vorstandvorsitzende Martina van de Gey nahm einen großen Bildungsgutschein für alle Mitglieder des BBK entgegen.

Inklusionsangebote der VHS Oldenburg

Von der Exklusion zur Inklusion ▪ Bild: VHS Oldenburg

Nicht alle Mitglieder unserer Gesellschaft haben auch die gleichwertige Chance, sich an dieser zu beteiligen. Unterschiedliche Aspekte hindern sie unverschuldet daran, den Alltag so selbstverständlich und einfach zu erleben wie andere. Manche Menschen sind mit einer körperlichen oder mentalen Beeinträchtigung konfrontiert. Andere stoßen im Bildungssystem auf unüberbrückbare Widerstände. Wiederum andere werden aufgrund von Sexualität, Geschlecht(-sidentität), Religion oder Hautfarbe Benachteiligungen ausgesetzt. Für Nicht-Betroffene ist es oft schwierig, sich in den anderen Alltag dieser Personen hineinzuversetzen. Sei es, weil sie das eigene Leben genug beschäftigt oder weil die soziale Prägung den Perspektivwechsel erschwert. Das Bestreben, diesem Ungleichgewicht entgegenzuwirken, für Verständnis zu sorgen, Augen zu öffnen und unsere Gesellschaft konkret zugänglicher für alle zu machen, nennt man Inklusion.

Die VHS Oldenburg hat in den vergangenen Jahren gemeinsam mit und für die Stadt Oldenburg ein „Curriculum Inklusion“ erarbeitet, das als Leitfaden und Handbuch für gelebte Inklusion dient. Die VHS selbst widmet diesem Vorhaben außerdem eine Reihe von Kursen. Sie erläutern Hintergründe, wie den Grundgedanken der Inklusion oder das Wirken von Vorurteilen. Sie schlagen aber auch konkrete Lösungswege ein, wie das Üben in Leichter und Einfacher Sprache oder die Vorstellung der Persönlichen Assistenz als Berufsbild.

Exkurs: Inklusion? Integration? Was ist der Unterschied?

Der Begriff Inklusion begegnet uns oft im Zusammenhang mit der Teilhabe von Menschen mit körperlichen und mentalen Beeinträchtigungen. Der Begriff Integration hingegen ist eng mit der Teilhabe von Menschen mit Migrationsgeschichte verknüpft.

Genauer gesagt handelt es sich bei der Integration aber um einen Teilbegriff der Inklusion. Bei der Integration geht es darum, eine kleine Gruppe Außenstehender in eine große bestehende Gruppe einzufügen, in der alle Menschen als gleichartig gelten. Die Inklusion geht einen Schritt weiter. Hier wird anerkannt, dass die Gesellschaft nicht homogen sondern individuell ist. Es geht nicht darum, von Außenstehenden zu verlangen, sich anzugleichen, sondern die Chancen für Menschen mit verschiedenen Grundvoraussetzungen gleich zu gestalten.

Woran glaubst du?

Melanie Wichering ▪ Bild: cewe studio

„Ich glaube an die Fähigkeit der Kunst, die Menschen in ihrem Innersten bewegen zu können.“
Melanie Wichering
Bildungsmanagement Kunst und Kultur

Melanie Wichering hat die Mitmach-Aktion „Woran glaubst du?“ konzipiert und umgesetzt. Darin hat sie ihren Glaubenssatz verwirklicht.

„Kunst lässt Perspektivwechsel zu. Durch sie beschäftigen wir uns mit bedeutenden gesellschaftlichen Fragen. Kunst bringt Menschen miteinander in Verbindung, und die Installation, die die Künstlerin Beate Lama in unserem Haus gestaltet hat, zeigt dies deutlich: einmal durch die sichtbare Verknüpfung, aber auch durch die sehr unterschiedlichen Antworten, die die Menschen auf die Frage finden. Sie tauschen sich darüber aus, und auch wenn sie nicht aktiv mitmachen, so sind sie über den Austausch miteinander in Verbindung.“

Auch Sie können sich an der Aktion beteiligen. Bis in den November sammelt die VHS Ihre Antworten auf die Frage „Woran glaubst du?“.

Flüchtlingskurs begeistert die Kinderklinik Oldenburg mit eigenem Handpuppen-Theaterstück

Die Teilnehmer und ihre Kursleiterinnen präsentieren „Freunde“ ▪ Bild: Lukas Lehmann

Deutsch zu lernen ist nicht einfach. Die Lernfreude der Teilnehmer eines Flüchtlingskurses der Volkshochschule Oldenburg ist jedoch so groß, dass sie mit ihren Kursleiterinnen ein Handpuppen-Theaterstück erarbeiten haben. Am Mittwoch, 30 August, führten die Teilnehmer aus Afghanistan, Eritrea, Mexiko, Simbabwe sowie Syrien ihr Stück „Freunde“ den Patienten und Besuchern der Kinderklinik des Klinikums Oldenburg vor. „Freunde“ konnte nicht nur die Sprachbarriere der Kursteilnehmer unter sich und mit dem Publikum überwinden. Das Stück vermittelte dem Publikum eine eindeutige Botschaft: Freunde sind wichtig im Leben, egal ob sie anders aussehen oder anders sind als man selbst.

Neue Doppelausstellung im VHS-Haus eröffnet

v.l.n.r. Melanie Wichering (VHS), Horst Wilms (Freundeskreis BBK), M. van de Gey, S. Esslinger-Dahlmann, A. Gögel, B. Woitas, Petra Jaschinski (BBK), D. Meyer, B. Lama ▪ Bild: VHS Oldenburg

„Maikäfer flieg und heimatliche Impressionen“ und „Die Kraft, mit der etwas wirkt“ heißen die beiden neuen Ausstellungen, die in Kooperation mit dem Bund Bildender Künstlerinnen und Künstler Oldenburg (BBK) sowie dem Freundeskreis des BBK auf der 2. und 4. Etage des VHS-Hauses ausgestellt werden. Am 7. September wurde die neue Doppelaustellung in Anwesenheit der Künstlerinnen Bärbel Woitas und Sarah Esslinger-Dahlmann offiziell eröffnet.

Nach einer Begrüßung der interessierten Gäste durch Andreas Gögel (Geschäftsführender Vorstand der VHS) und Martina van de Gey vom BBK, unterhielt sich die Künstlerin Beate Lama mit Bärbel Woitas über die Werke ihrer Ausstellung „Maikäfer flieg und heimatliche Impressionen“. Der Kunstvermittler Dirk Meyer führte in das Schaffen Sarah Esslinger-Dahlmanns und in ihre Ausstellung „Die Kraft, mit der etwas wirkt“ ein. Im Anschluss hatten die anwesenden Kunstfreunde Gelegenheit, die Doppelausstellung auf sich wirken zu lassen und mit den Künstlerinnen ins Gespräch zu kommen. Impressionen der Eröffnung haben wir in einer Bildergalerie für Sie festgehalten.

„Maikäfer flieg und heimatliche Impressionen“ (2. Etage) sowie „Die Kraft, mit der etwas wirkt“ (4. Etage) sind bis zum 19. Januar 2018 zu sehen.

„Das“ oder „dass“? – Auffrischen der Grundregeln zum Weltalphabetisierungstag

Ernst Lorenzen (r.) verteilt Plakate der ABC–Selbsthilfegruppe ▪ Bild: ABC–Selbsthilfegruppe Oldenburg

Am Freitag, 8. September, war Weltalphabeti­sierungstag. In Deutschland haben 7,5 Millionen Menschen Probleme mit dem Schreiben und Lesen. Eine Fähigkeit nicht zu beherrschen, die für die meisten im Alltag selbstverständlich scheint, verwehrt diesen Menschen an vielen Stellen die Teilhabe an der Gesellschaft. Die ABC–Selbsthilfegruppe Oldenburg – gegründet von Ernst Lorenzen und anderen Teilnehmern der VHS – verschafft anderen Betroffenen seit sechs Jahren Gehör und gibt ihnen den Mut, das Lesen und Schreiben zu lernen. Am Freitag, 8. September, waren sie gemeinsam mit Achim Scholz (Bildungsmanager für Grundbildung an der VHS) in der Oldenburger Innenstadt unterwegs, um über ihr Engagement zu informieren.

Die VHS Oldenburg bietet als Regionales Grundbildungszentrum Hilfestellungen auf verschiedenen Lernstufen an – sei es das Lernen von Lesen und Schreiben von Grund auf oder das Beseitigen von Unsicherheiten in Rechtschreibung und Grammatik.

Groß oder klein? Zusammen oder getrennt? „Das“ oder „dass“? Am Mittwoch, 18. Oktober um 18:00 Uhr, beginnt ein neuer Kurs zur Rechtschreibung und Zeichensetzung, mit dem Sie die Grundlagen der deutschen Sprache auffrischen können.

Töpfern und Keramikmalerei an der VHS Hatten + Wardenburg

Keramikmalerei ▪ Bild: Gabi Janssen

Bildende Kunst bedeutet, seine Ideen mit den Händen zu gestalten, um am Ende etwas geschafft und geschaffen zu haben, das man vorzeigen und teilen kann, mit dem man seine Gedanken erfahren und anfassen kann.

Die VHS Hatten + Wardenburg bietet in diesem Semester zwei Kurse an, in denen Sie Ihre Kreativität handfest unter Beweis stellen können. Im Kurs Kreamikmalerei am Freitag, 22. September um 18:00 Uhr, bemalen Sie ihr eigenes Frühstücksset. Im Töpferkurs für Einsteiger am Freitag, 20. Oktober und 10. November ab 18:00 Uhr, gestalten Sie Ihre eigenen Windlichter, Utensilos oder Holzhocker.

Neue Doppelausstellung an der VHS Oldenburg

Mit vereinten Kräften: Bärbel Woitas (l.) und Petra Jaschinski hängen „Maikäfer flieg und heimatliche Impressionen“ ▪ Bild: VHS Oldenburg

Am Dienstag, 5. September, hat Bärbel Woitas Ausstellung „Maikäfer flieg und heimatliche Impressionen“ ihren Platz an den Wänden der VHS Oldenburg gefunden. Nun wartet sie darauf, gemeinsam mit Sarah Esslinger-Dahlmanns „Die Kraft, mit der etwas wirkt“ der Öffentlichkeit prästentiert zu werden. Petra Jaschinski vom Bund Bildender Künstlerinnen und Küntler Oldenburg hat der Künstlerin bei der Hängung erneut tagtkräftig zur Seite gestanden.

Bei der Ausstellungseröffnung am Donnerstag, 7. September um 18:30 Uhr, haben Sie die Gelegenheit, mehr über die Werke und Ihre Künstlerinnen zu erfahren und sich mit den beiden auszutauschen.

In einem Acryl- und Ölmalerei-Kurs am 28. und 29. Oktober weist Sie Bärbel Woitas ein Wochenende lang in ihre Kunst ein.

Erste Dozententagung an der VHS Oldenburg

Dr. Gregor Kern bei der Dozententagung ▪ Bild: VHS Oldenburg
Andreas Gögel und Kristin Helberg ▪ Bild: VHS Oldenburg

Am Freitag, 1. September, veranstaltete die VHS Oldenburg ihre erste Dozententagung. Nach einer Begrüßung durch Andreas Gögel, Geschäftsführender Vorstand, hörten die anwesenden Dozenten zwei inspirierende Vorträge.

Dr. Gregor Kern warf in „Ins Gehirn flüstern: Wirksame Lehre aus neurobiologischer Sicht“ einen Blick darauf, wie Lehren und Lernen am besten gelingen kann. Im Anschluss sprach Kristin Helberg über „Verzerrte Sichtweisen - Syrer bei uns: Wie Kulturschocks, Missverständnisse und das eigene Selbstverständnis unseren Blick auf den jeweile anderen verstellen“.

Die VHS Oldenburg bedankt sich bei den beiden engagierten Vortragenden sowie den Dozenten für den spannenden Nachmittag.