Aktuelles

„CEWE Photo Award 2019“ an unseren Wänden

v. l. Thomas Mehls (Vorstand Marketing & Neue Geschäftsfelder, CEWE), Andreas Gögel (Geschäftsführender Vorstand, VHS) und Bastian Freese (Fotokultur-Marketing, CEWE) ▪ Bild: VHS Oldenburg

Am Freitag eröffneten wir gemeinsam mit CEWE die Ausstellung „CEWE Photo Award 2019“. Sie zeigt eine Auswahl der besten Fotos aus allen zehn Kategorien des weltweit größten Fotowettbewerbs, wie etwa: Sports, Animals, Food oder Nature. Die Ausstellung ist bis zum 29. Mai 2020 bei uns zu sehen.

Mehr zur Ausstellung: „CEWE Photo Award 2019“.

Mehr Aufmerksamkeit für präventive Krisenintervention

Katja Keul und Konstantin Bärwarldt (Mitte) mit Moderator Peter Meiwald (Europäische Föderalisten, li.) und Claudia Grove (Bildungsmanagement Mensch und Gesellschaft VHS Oldenburg, re.) ▪ Bild: VHS Oldenburg

Wie kann und sollte gehandelt werden, um globale Konflikte zu verhindern? Diese Frage war am Donnerstag, 27. Februar, Thema einer gemeinsamen Diskussionsrunde mit den Europäischen Föderalisten Oldenburg und dem Amt für regionale Landesentwicklung Weser-Ems. Als Gäste begrüßten wir Katja Keul, Sprecherin für Abrüstungs- und Rechtspolitik von Bündnis 90/Die Grünen im Deutschen Bundestag, und Konstantin Bärwaldt, Referent für Friedens- und Sicherheitspolitik der Friedrich-Ebert-Stiftung, in unserem LzO Forum.

Gleich zu Beginn machten die Gäste deutlich, dass die Ausgangsfrage nicht mit einfachen Lösungen beantwortet werden könne. Globale Herausforderungen – wie z. B. Klimaveränderungen und der damit zusammenhängende Kampf um Ressourcen oder die steigende Tendenz zur Nationalstaatlichkeit und Ablehnung gemeinsamer Regeln – erschwerten laut Katja Keul eine internationale Zusammenarbeit beim Krisenmanagement. Die nötige Berücksichtigung aller Wirkungen auf Regierungen, die Zivilbevölkerung, die beteiligten Konfliktparteien sowie auf wirtschaftliche Zusammenhänge erhöhten laut Konstantin Bärwaldt die Komplexität der Aufgabe. Ein „Friedens-TÜV“ könnte Maßnahmen evaluieren, um den viel zitierten „Primat des Zivilen“ mit Blick auf alle Interessen in verbindliches politisches Handeln zu übersetzen.

Neben präventiven Maßnahmen waren Militärinterventionen Thema der Diskussion. Den knapp 150 Milliarden Dollar, die laut OECD im Jahr 2017 für Entwicklungshilfe ausgegeben wurden, stehen laut dem Friedensforschungsinstitut in Stockholm (SIPRI) in 2018 weltweit 1.800 Milliarden Dollar für Rüstung gegenüber. Angesichts dieser unterschiedlichen Wertigkeit plädierten Katja Keul und Konstantin Bärwaldt abschließend einstimmig dafür, die Erfolge präventiver Krisenintervention stärker in die Öffentlichkeit zu tragen, um so deren Sinnhaftigkeit in den Fokus der Aufmerksamkeit zu stellen.

„Oldenburg – Lauf durch die Nacht“ – die Strecke.

Save the Date Nachtlauf 2020 ▪ Bild: VHS Oldenburg

Vom 22. auf den 23. August starten wir in den dritten Lauf durch die Nacht. In diesem Jahr gibt es neben den bekannten Distanzen (10 Kilometer, Halbmarathon und Marathon) neue Kategorien für Kurzstreckenfans: Erstmals bieten wir auch eine Distanz von 5 Kilometern an – als Lauf und als Nordic Walking-Strecke!

Auf welchem Weg es Sie durch die Oldenburger Nacht führt, erfahren Sie ab sofort unserer Seite zu Oldenburg – Lauf durch die Nacht 2020.

Unsere Talkrunde zum Thema Europa

Im November 2020 findet die Talkrunde zum gegenwärtigen Schwerpunktthema „Zukunft beginnt heute“ statt.
Andreas Gögel mit den Gästen der Talkrunde v. l.: Dieter Meyer, Theodor Douwes, Prof. Dr. Gunilla Budde, Andreas Gögel, Maximilian Kürten ▪ Bild: VHS Oldenburg

„Europa: Bewegen. Erleben.“ war das Thema unserer Talkrunde, mit der wir am 30. Januar unseren Europa-Schwerpunkt des Jahres 2019 abgeschlossen haben. Andreas Gögel, Geschäftsführender Vorstand der VHS, kam mit Oldenburger Persönlichkeiten ins Gespräch, denen Europa aus ihren jeweiligen Perspektiven nahe ist:

Prof. Dr. Gunilla Budde, Professorin für Deutsche und Europäische Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg sieht den Austritt Großbritanniens aus der EU als großen Verlust für die Menschen Europas. Angesichts der Spuren von Krieg und Gewalt der beiden Weltkriege, betrachtet sie die Geschichtsvergessenheit, die im Austritt zum Ausdruck käme, mit Sorge.

Theodor Douwes, Vorsitzender der Deutsch-Italienischen Gesellschaft Oldenburg, konnte die Entwicklung des Kontinents auf seine historischen Ursprünge zurückführen und bezog Begegnung durch Sprache und Kultur in seine Überlegungen ein.

Dieter Meyer (Beratungsgesellschaft MCon), Europe Direct Oldenburg, berät u. a. den Mittelstand in EU-Förderangelegenheiten und Projektentwicklung. Er kennt das Spannungsfeld rund um die Verwaltung von EU-Projekten sehr gut. Bei aller berechtigten Kritik an zu viel Bürokratie plädierte er aber dafür, auch die Erfordernisse an Chancengerechtigkeit und Ausgleich zwischen den Ländern und Regionen wahrzunehmen.

Maximilian Kürten, Schüler des 12. Jahrgangs des Herbartgymnasiums und Mitinitiator des Projekts SimEP (Simulation des Europäischen Parlaments) warb mit seinen Beiträgen für die Aufgeschlossenheit seiner Altersgruppe und sprach sich dafür aus, dass die Chancen und Möglichkeiten und positiven Aspekte der EU bei den Menschen in Europa ankommen müssten.

Interessierte und kundige Beiträge aus dem Publikum rundeten den Abend in der VHS ab. Die Talkrunde wird am Montag, 17. Februar um 19:00 Uhr beim Lokalsender Oldenburg Eins ausgestrahlt. Zum Livestream von Oldenburg Eins.

Neue Ausstellungen – „zwölfkommafünf x vierzehn“ und „Lineare Welt“

Sabine Kortenhaus kombiniert für „zwölfkommafünf x vierzehn“ die Druckstöcke ihrer Holzschnitte mit Fundstücken zu sogenannten Multiples. Lidia Crainic erprobt in „Lineare Welt“ die Rhythmen von Linien, Flächen und Formen.
Lidia Crainic (li.) und Sabine Kortenhaus. ▪ Bild: VHS Oldenburg

Gemeinsam mit dem BBK Oldenburg und dem Freundeskreis Bildende Kunst Oldenburg eröffneten wir am 6. Februar zwei neue Ausstellungen. „zwölfkommafünf x vierzehn“ von Sabine Kortenhaus und „Lineare Welt“ von Lidia Crainic werden bis zum 2. Juli im VHS-Haus in der Karlstraße zu sehen sein.

Mehr zu unseren Ausstellungen: www.vhs-ol.de/ausstellungen

Studierende der Jade Hochschule entwerfen Tiny House für die Oldenburger Jugendwerkstatt

Die Studierenden der Jade Hochschule mit der Jury und den prämierten Tiny House-Modellen. ▪ Bild: VHS Oldenburg

Ende Januar 2020 wurden in der Jade Hochschule die Gewinner des Architektur-Wettbewerbs für den Entwurf eines Tiny Houses bekanntgegeben. Vorgabe war es, ein circa 20 m2 großes Tiny House zu entwerfen, das dem Außerschulischer Lernort (ASL) der VHS als externer Beratungs- und Unterrichtsraum dienen soll. Jeweils zu zweit haben die Studierenden Ideen dazu auf Papier gebracht und ein Modell angefertigt.

Die Jury (JHS, Stadt Oldenburg, Schlaues Haus, VHS) hat laut Projektleiter Prof. Dipl. Ing. Peter Fank „nahezu einstimmig entschieden“, welche der abgegebenen Arbeiten prämiert werden.

Geplant ist, alle Entwürfe und Modelle im Sommer 2020 im Schlauen Haus zu präsentieren. Außerdem wird gemeinsam mit den Jugendlichen der Oldenburger Jugendwerkstatt (OJW) eines der Gewinnermodelle gebaut, damit es tatsächlich auch genutzt werden kann. Welches der drei Tiny-Häuser das sein wird, muss allerdings noch durch eine Kosten- und Baufähigkeitsuntersuchung entschieden werden.

Die Preisverleihung wurde durch ein exquisites Catering der OJW bereichert.

Text: Imme Frahm-Harms, TEXTUR – Agentur für bessere Texte

Einen Bericht von Oldenburg Eins zur Bekanntgabe finden Sie in der Mediathek des Lokalsenders.

TV-Tipp: Oldenburg 360° – Grundsicherung anders denken

Oldenburg 360° stellt aktuelle Inhalte und Entwicklungen ins Scheinwerferlicht, die Oldenburger Bürgerinnen und Bürger bewegen und kontrovers diskutieren.
V.l.: Gerhard Snitjer, Ulrich Schachtschneider, Dirk Heitkötter und Michael Bättig. ▪ Bild: VHS Oldenburg

Die gerechte Ausgestaltung einer Grundrente steht seit längerem auf der Agenda der Bundesregierung, und die Effekte eines bedingungslosen Grundeinkommens auf die Reduzierung von Armut werden von vielen gesellschaftlichen Akteur*innen kontrovers diskutiert. Oldenburg 360° fragt, wo die Debatte derzeit steht: Moderator Gerhard Snitjer ist im Gespräch mit Michael Bättig (Arbeitslosenselbsthilfe Oldenburg e. V.), Dirk Heitkötter (Geschäftsführer Arbeitgeberverband Oldenburg e. V.) und Ulrich Schachtschneider (Sozialwissenschaftler, Ingenieur und Buchautor).

Wer die Ausgabe im TV verpasst hat, kann sie hier auf dem YouTube-Kanal von Oeins nachsehen.

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