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„Überlebensglück“: Sozialphilosoph Oskar Negt liest in der VHS

Überlebensglück ▪ Bild: Steidl Verlag

Oskar Negt ist ein erfolgreicher Mann: Nach seinem Abitur in Oldenburg studierte er Soziologie und Philosophie bei Max Horkheimer und Theodor W. Adorno, assistierte Jürgen Habermas und erhielt schließlich den Lehrstuhl für Soziologie an der heutigen Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover.

Dabei hatte Oskar Negt in seiner Kindheit einen traumatischen Einschnitt zu verkraften: Gemeinsam mit seinen Schwestern floh er aus der ostpreußischen Heimat über die Ostsee, verbrachte zunächst zwei Jahre in einem dänischen Internierungslager, und kam schließlich über Ost-Berlin in den Westen nach Oldenburg.

Am Donnerstag, 1. März, ist der Sozialphilosoph Oskar Negt in der VHS Oldenburg zu Gast, um aus seinem Buch „Überlebensglück“ zu lesen.

Seine Lebensgeschichte nahm Oskar Negt zum Anlass, um der Frage nachzugehen, warum er es schaffte, sein Trauma zu überwinden – und anderen dies nicht gelang. Wie kann eine Gesellschaft dazu beitragen, Menschen mit Fluchterfahrung ein gelungenes Leben zu ermöglichen?

Resilienz im Alltag von Kindertagesstätten

Resilienz in Kindertagesstätten ▪ Bild: CC0 / Unsplash

Als Pädagogin oder Pädagoge in einer Kindertagesstätte ist eine innere Ausgeglichenheit und Stärke nicht nur für den eigenen Umgang mit den jungen Schützlingen wichtig, sondern vor allem auch eine Fähigkeit, die den Kindern mit auf ihren Lebensweg gegeben werden kann.

Im Bildungsurlaub Resilienz im Alltag von Kindertagesstätten vom 19. bis 23. März erfahren pädagogische Fachkräfte, wie sie Stille und Bewegung ausgleichend Raum geben und Rituale der Ruhe gemeinsam mit den Kindern erleben können. Im Verlauf des Seminars entwickeln sie ein eigenes Stille- und Bewegungs-Handout für den Berufsalltag.

Café Miteinander: Begeisterte Sprachenvielfalt im VHS-Haus

Das Bild zeigt Gäste des Café Miteinanders.
Sprachenvielfalt im Café Miteinander ▪ Bild: VHS Oldenburg

Alt- und Neu-Oldenburger kamen am 16. Februar erstmals unter dem Dach der VHS mit ihren verschiedenen Sprachkenntnissen im Café Miteinander zusammen. Französisch stand im Fokus, aber insgesamt über 70 Sprachen-Lerner unterhielten sich ebenso angeregt wie die Frankophilen z. B. auf Italienisch, Spanisch, Arabisch, Norwegisch, Englisch.

Die Überwindung von Sprachbarrieren und das Kennenlernen anderer Kulturen ist auch bei den nächsten Terminen Anliegen und Wunsch der Organisatorinnen. Am 6. April steht Arabisch im Fokus. Treffpunkt ist das Café Kurswechsel. Der Eintritt ist frei.

Tag der offenen Tür im Atelier Martha

Tag der offenen Tür im Atelier Martha ▪ Bild: CC0 / Unsplash

Ein Verantaltungstipp für das Wochenende ist der Besuch im Atelier Martha, zu dem auch Dozentinnen und Dozenten der VHS Oldenburg gehören. Das Atelier öffnet am Samstag, 24. Februar, ab 14:00 Uhr und am Sonntag, 25. Februar, von 11:00 bis 18:00 Uhr seine Türen. Neben dem Dauerbrenner „Martha tauscht“ - das kreative Upcycling, erwartet die Besucher diesmal der beste Heinz Erhardt-Darsteller Deutschlands.

Mehr Infos zum Programm gibt es beim Atelier Martha auf Facebook.

Persisch-Schnupperkurs

Schachbrett ▪ Bild: stux / CC0 / Pixabay

Wussten Sie, dass einige Wörter in der deutschen Sprache, wie z. B. Pistazie oder Schach, aus dem Persischen stammen?

Für ca. 80 Millionen Menschen auf der Welt ist Persisch (oder Farsi) die Muttersprache. Sie wird in 10 Ländern gesprochen und ist in drei von ihnen sogar Amtssprache. Das Wort Perser hat seinen Ursprung in der griechischen Mythologie: Perses, der Enkel Zeus', soll seinen Nachfahren diese Bezeichnung gegeben haben. Heute definieren sich Perser über den Gebrauch der gemeinsamen Muttersprache.

Sie wollen mehr über diese Sprache und Kultur erfahren? Dann besuchen Sie den Persisch Schnupperkurs am 3. und 10. März um 10:00 Uhr in der Volkshochschule Oldenburg.

Oldenburger Jugendwerkstatt dreht mit Medienprojekt Wuppertal

Teilnehmer der OJW beim Videodreh mit dem Team vom Medienprojekt Wuppertal ▪ Bild: VHS Oldenburg

„Liebe in der Fremde“ lautet der Titel einer Kurzfilmreihe des Medienprojektes Wuppertal, in dem junge Geflüchtete und einheimische jungen Menschen ihre Gefühle und Gedanken zum Thema Liebe, Sexualität, Rollenbilder und Grenzverletzungen austauschen. Am 7. und 8. Februar waren Tanja Hagedorn und Malte Higgen vom Medienprojekt in der Oldenburger Jugendwerkstatt zu Gast, um einen Teil der Jugendlichen für einen Kurzfilm der Reihe zu interviewen. Dabei kamen die Jugendlichen nicht nur zu Wort, sondern konnten sich auch an eigenen Aufnahmen mit einer Kamera versuchen.

Das Ergebnis wird gemeinsam mit weiteren Kurzfilmen der Reihe im März in Wuppertal aufgeführt und im Anschluss für den Schulunterricht eingesetzt.

Der Z-Kurs – Studieren ohne Abitur

Zum Hochschulabschluss mit dem Z-Kurs ▪ Bild: CC0 / Unsplash

Mit der Zulassungsprüfung können Sie sich auch ohne Abitur den Traum vom Hochschulstudium erfüllen. Der Z-Kurs der VHS Oldenburg bringt Sie gut an und durch die Uni.

Der neue Vormittagskurs startet am Montag, 9. April 2018.

Heimatgeschichten schreiben in der autobiographischen Schreibwerkstatt

Autobiographische Schreibwerkstatt ▪ Bild: CC0 / Unsplash

Papier ist geduldig – auch beim Festhalten kostbarer Erinnerungen. Das Gefühl von Heimat ist eng mit Erinnerungen verknüpft. Die autobiographische Schreibwerkstatt am Samstag, 3. März ab 10:00 Uhr, unterstützt Sie dabei, Ihre Heimatgedanken und -geschichten auf’s Papier zu bringen.

Wohlfühlprogramm für kleine und große Damen

Die VHS lädt in den Schönheitssalon ▪ Bild: Ryan McGuire / CC0 / Pixabay

Schönheitssalon – ein Abend nur für mich: Unter diesem Motto gibt Ihnen die VHS Hatten + Wardenburg am Freitag, 13. April um 18:30 Uhr mit den Profis des Friseursalon Bremer frische Ideen für Ihr Styling mit auf den Weg.

Auch für Mädchen, die gerne verschiedene Frisuren ausprobieren, bieten die VHS und der Salon Bremer zwei schöne Nachmittage an: Das Coole Styling für Girls von 12 bis 16 Jahren am Dienstag, 20. Februar um 17:00 Uhr und Prinzessin für einen Tag für Mädchen von sechs bis elf Jahren am Montag, 26. Januar um 16:00 Uhr.

Verantwortungsvoller Umgang mit den eigenen Daten: Der europäische Datenschutztag

Szene aus der Dokumentation „Democracy – Im Rausch der Daten“ ▪ Bild: Indi Film — David Bernet

„Absolute Sicherheit im Netz gibt es nicht!“ – Das haben Christoph Schultejans (procedo – Unternehmensberatung GmbH) und Bernd Dettmers (net.e – Netzwerk Experts GmbH) aus Anlass des europäischen Datenschutztages sehr deutlich gemacht. Auf Einladung des Europäische Föderalisten e. V. und der Volkshochschule Oldenburg fand am Montag, 29. Januar in den Räumen des Werkstattfilm e. V. eine Informationsveranstaltung zu „Snapchat, WhatsApp, Facebook: EU Datenschutz im Zeitalter der Cyber-Risiken?“ mit dem praktischen Erleben eines Live-Hacks statt. Haben Dichter in früheren Zeiten viele Briefe der Nachwelt hinterlassen, sind auf dem Handy einer oder eines 18–jähringen 40.000 Einträge und mehr zu finden. Werden diese Daten nicht ausreichend gesichert oder gelöscht, so Christoph Schultejans, dann kann sicher davon ausgegangen werden, dass diese Nachrichten irgendwann gehackt und benutzt werden. So war das eindringliche Plädoyer beider Referenten, sorgsam mit den eigenen Daten umzugehen, Zugänge sehr klar zu definieren und sich schon etwas mehr Schutz mit einem pfiffigen Passwort zu verschaffen.

Auch die anschließende Filmvorführung und Diskussion zu „Democracy - im Rausch der Daten“ war ausgesprochen spannend, zeigt er doch den komplexen Entstehungsprozess der EU-Datenschutzgrundverordnung auf und damit auch das harte Ringen um gute Lösungen in EU-Parlament und EU-Rat. „Viele Leute sagen, Daten sind das neue Öl, das Öl des 21. jahrhunderts. Öl hat unser Leben verändert und Daten werden dasselbe tun“, prophezeit der Industrielobbyist John Boswell zu Beginn des Films. Über zweieinhalb Jahre hat der Regisseur David Bernet die Verhandlungen auf beeindruckende Weise verfolgt.

Der Abend wurde moderiert von Jens Albers (Europäische Föderalisten e. V.)