Ausstellungen

Hinter schwedischen Gardinen.

Eine Ausstellung mit Fotografien aus dem alten Oldenburger Gefängnis von Ingo Kürten und Kursteilnehmern

4. November 2016 – 20. Mai 2017, 1. Etage

Fotos aller Ausstellenden ▪ Bild: Ingo Kürten und Kursteilnehmer

Seit 1857 saßen Häftlinge in dem Gefängnis ein: lost time in mehr als 150 Jahren für die Insassen. Inzwischen lost place, denn seit 2013 ist das unter Denkmalschutz stehende Gefängnis leer.

Der Reiz eines verlassenen und darüber hinaus besonderen Ortes wird in den Fotos der Ausstellung eindrucksvoll präsentiert. Bedrückende Stimmung und knisternde Spannung, aber auch unerwartet poesievolle Eindrücke, spiegeln die Bilder wider. Trotz oftmals starker Reduktion bis hin zum Detail der alten Architektur lassen sich – obwohl menschenleer – Rückschlüsse auf das Leben hinter den Mauern vor der endgültigen Schließung ziehen.

Die Ausstellung zeigt nicht die pure Dokumentation, sondern Aufnahmen, die zum intensiven Betrachten herausfordern. Und bietet die Chance, mehr als nur Gitter, Stacheldraht und enge Zellen zu entdecken.

Die sachliche Darstellung der Gefängnisarchitektur mit ihren zahlreichen Facetten und Geschichten, die darin passierten, warten auf den Dialog.

Text: Ingo Kürten

Die Ausstellenden

Zum Fotografen Ingo Kürten

Ingo Kürten ▪ Bild: Ingo Kürten

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