Ausstellungen

Peer Holthuizen: Gesichtsräume

4. Februar 2016 – 17. Juni 2016

Peer Holthuizen: Studie Gesichtsräume, 2015

Peer Holthuizen beschäftigt sich projektartig mit Farbe, Raum und Duktus, d. h. mit Raummalerei – malerisch, skulptural und inhaltlich, d. h. prozessorientiert. Er nennt es „Stilles Theater“. Stets initiiert er größere, zusammenhängende Projekte. Medial wurde er in Oldenburg nicht nur wahrgenommen durch z. B. zwei überdimensionierte und dekonstruktivistische Holzskulpturen im öffentlichen Raum („Leuchtzeichen“ und „Cultuur“, 2004 – 2005), sondern z. B. auch durch das vermeintlich angewandte Querdenkerprojekt „3×3“ (seit 2010).

Im vorliegenden Projekt „Gesichtsräume“ nutzt er digitale Schnittverfahren, die es ihm ermöglichen, Porträts aus Pinselstrichen und Farbflächen zusammenzusetzen. Diese dreidimensionalen Farbräume bieten dem Betrachter ein Raumerleben aus Farbe und Duktus, wobei er bewusst mit der Dekonstruktion der Gesichtswahrnehmung spielt. Für dieses Gesichtsraum-Projekt porträtierte er Personen verschiedener Ethnien und unterschiedlicher Funktion wie Teilnehmer aus Sprachkursen, Gäste und Mitarbeiter der Volkshochschule, Mitglieder des Bund Bildender Künstler und Künstlerinnen und Mitarbeiter des Sozialgerichts. Die Ergebnisse sind zeitversetzt in der Volkshoch-schule und im Elisabeth-Anna-Palais zu sehen.

Zum Künstler

Peer Holthuizen ▪ Bild: Peer Holthuizen

www.projektkunst.net

Projekte und Tätigkeiten

In Kooperation mit der BBK Bezirksgruppe Oldenburg im Bund Bildender Künstlerinnen und Künstler für Niedersachsen e. V.

Diese Ausstellung wird gefördert durch den Freundeskreis Bildende Kunst Oldenburg e. V.